Sechs Wochen lang: Der „Junior-Lese-Club“

JLC (10) - Kopie

Wie man Kinder für Bücher begeistert

Während der  Sommerferien hatten alle Kinder im Grundschulalter die Möglichkeit, am „Junior-Lese-Club“ Teil zu nehmeP1010762n.

Die Resonanz war groß, denn über 90 Kinder meldeten sich an. Mit „Lese-Logbuch“ zum Aufschreiben der gelesenen Bücher  und einer „Junior-Lese-Clubkarte“ ausgerüstet ging es dann los: aus dem großen (!) P1010760Bestand an altersgemäßen Kinderbüchern der Bibliothek suchten die Kinder sich interessante Lektüre heraus.

P1010750Um das Beleg-Stempelchen für ein gelesenes Buch im Leselogbuch zu erhalten musste eine, je nach Temperament des Kindes, ziemlich große Hürde genommen werden: Der Inhalt des gelesenen Buches wurde einer Bibliothekskollegin (mehr oder weniger :-)) kurz erzählt. Hut ab vor den erzählerischen Qualitäten so mancher Kinder! Und Hut ab vor der Geduld jener Bibliothekskollegin, die hintereinander weg fünf Buch-Inhaltsangaben eines (!) Kindes lauschen durfte. Klar, dass hier das Geschenk für das Kind ein bisschen größer ausfiel…

Und auch klar, mit GeschenkeP1010754n erreicht man natürlich eine Menge!  Und ein Geschenk gab es zusammen mit der „Junior-Lese-Club-Urkunde“ nach mindestens drei gelesenen Büchern als Ansporn und Belohnung.  Die Urkunde gab’s nur ein Mal, ein Geschenk  jedoch immer nach jeweils drei  bis vier gelesenen Büchern.

Zum Ende der Ferien war der Geschenkevorrat dann deutlich geschrumpft  – aber da sind ja jetzt wieder einige Monate Zeit, um sich neu zu bevorraten.

 FerienendeFeierzeit

Zum krönenden Abschluss gab es die Lese-Club-Abschlussparty mit großer Zaubershow für alle Kinder, die sich im Laufe der Ferien angemeldet hatten. Und wie das manchmal so ist: War das Wetter während der Ferienzeit doch eher durchwachsen, zeigte es sich am Tag der Abschlussparty von seiner besten Seite. Sonne, blauer Himmel und Hitze, absolutes Freibadwetter also, ließen uns bis Veranstaltungsbeginn zittern, ob die Party steigen kann oder nicht.

Aber auf unsere treuen Lesekinder ist Verlass: Über 30 Kinder und einige Eltern fanden trotz allem den Weg in unseren Veranstaltungsraum. Und es hat sich gelohnt!

Zwei Stunden lang zauberte Thorsten Rosenthal auf der Bühne für die Kinder und begeisterte nicht nur diese. Besonders der Trick mit dem fliegenden Tisch war auch für Erwachsene mehr als beeindruckend!ydsg

Zwischen den Shows durfte, wer sich traute, in die „Grusel-Fühl-Box“ greifen und ein kleines Geschenk herausfischen. Zudem zauberte Thorsten Rosenthal aus Luftballons verschiedene „Tiere“. Ein wunderbarer gelber Luftballonpudel liegt nun, „bis die Luft raus ist“, auf der Verbuchungstheke als Erinnerung an eine richtig gute Zaubershow.

Ein kaltes Buffett darf natürlich bei keiner Party fehlen, so dass das ein oder andere Kind wahrscheinlich abends mit Bauchschmerzen nach Hause kam. Denn mit einem Brötchen in der einen Hand, einer Frikadelle in der anderen und an jedem Finger einen Haribo-Schnuller hatten sich Einige schon eine gute Grundversorgung gesichert.

Und nebenbei: Fanta schlug Apfelsaftschorle und Trollis und Haribos die Kekse um Längen. Aber hey, die Kinder haben schließlich etwas geleistet! Da darf es dann schon mal ein bisschen mehr sein…

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Keine Frage, der JLC muss nächstes Jahr wieder stattfinden!

 

 

 

 

 

Vorlesen und Leseförderung mit Onilo®

Erfreulicherweise verfügen wir seit dem Umzug über einen 66“ großen Bildschirm. Dazu haben wir mit Mitteln des Landes NRW eine Onilo-Lizenz gekauft. Damit stehen uns sogenannte „Board-Stories“ zur Verfügung. Das sind animierte Bilderbücher. Man kann sie mit oder ohne Text ablaufen lassen. Da sieht man z.B., wie Dietls Olchis Matschknödel werfen, wie die Lieve Baetens kleine Hexe auf ihrem Teppich fliegt und viele Einzelheiten mehr.

Diese Art der Präsentation bietet sich an, wenn man einer Gruppe von Kindern ein Bilderbuch vorlesen möchte. Durch den großen Bildschirm können alle gut sehen. Es empfiehlt sich, bei Vorschulkindern den Text auszublenden und die Bilder manuell zu steuern, dann kann man zwischendurch viele Fragen stellen und sich auf das Tempo der Kinder einlassen.

Es gibt auch interaktive Funktionen, Sie können z.B. Aufgaben einfügen. Auf diese Weise betreiben Sie gezielt Leseförderung für Grundschulkinder. Viele Bücher liegen auch in englisch vor. Einzelne, wie das Buch von Kirsten Boie „Bestimmt wird alles gut“ auch auf arabisch. Einige Titel gibt es auch in türkischer Sprache.

Wir können auch „Leseagebücher“ zur Verfügung stellen. Alternativ kann man sie auf dem Portal auch herunterladen.

In unserem Online-Katalog finden Sie unter dem Stichwort „Onilo“ die Titel, die bei uns als Buch verfügbar und gleichzeitig im Onilo Pool vorhanden sind.

 

Neugierig geworden?

Gerne präsentieren wir Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen die vielfältigen Möglichkeiten bei einer kleinen Präsentation. Sprechen Sie uns an!

Lesewettbewerb in der Sankt Martin Grundschule Kreuztal

Es ist tatsächlich schon wieder zwei Wochen her, da waren wir zum Vorlesewettbewerb in der Sankt Martin Grundschule eingeladen. Eine ganze Woche lang beschäftigt sich dort die ganze Schule mit dem Thema Lesen und der Vorlesewettbewerb ist ein Teil davon.vorlesewettbewerb

In der Jury zu sitzen hat wieder viel Spaß gemacht: Wegen der netten anderen Jurymitglieder, wegen der tollen Bewirtung aber vor allem wegen der Kinder von Klasse 1 bis 4, die zum Teil sehr aufgeregt, zum Teil aber auch recht selbstbewusst jeweils einen Pflicht- und einen Wunschtext präsentierten.

Und eines wurde wieder klar: Lesen ist nicht leicht! Aber Übung hilft. Aber bei Wörtern wie „italienisch“ hatten alle! Zweitklässler ihre Probleme, wollten sie doch immer – regelkonform „italiiiiiienisch“ lesen. Und „Herr Edgar“ aus dem Pflichttext „Herr Bello und das blaue Wunder“ wollte manchem Kind auch gar nicht leicht über die Lippen gehen.

Schön auch zu erkennen, dass die Wunschtexte der Kinder meist auch bei uns in der Bibliothek zu finden sind: Also Kinder, wenn auch ihr „Ronja Räubertochter“, „Räuber Hotzenplotz“, die „Olchis“ oder auch „Rocco Randale“ lesen wollt, kommt zu uns.

Und liebe Eltern: Bitte lesen Sie weiter vor, auch wenn die Kinder schon selbst lesen lernen oder lesen können.

Das Leben einer Praktikantin in der Stadtbibliothek Kreuztal

Von Sophie T.

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Hinter den Kulissen spielt sich mehr ab als nur die Ausleihe und Rückgabe von Büchern, CDs, DVDs und vielem mehr. Um die Gestaltung und das Aufrechterhalten der Bibliothek muss gesorgt sein!

Dazu gehört, Medien an ihren Stammplatz zurückzubringen, sich um sie zu kümmern und sie am Leben zu erhalten. Altes muss raus und Neues muss her, sodass immer genug Futter für die Leser vorhanden ist.

Ebenso müssen je nach bevorstehendem Anlass die Regale passend geschmückt sein.

Der Valentinstag steht vor der Tür. Fleißig habe ich daher Karten, Lesezeichen und Herzen gebastelt. Die geleistete Arbeit dann stehen zu sehen macht mich stolz und froh, etwas für die Bibliothek geleistet zu haben.

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Mit den Arbeitszeiten komme ich gut klar und die Kollegen behandeln mich respektvoll und lieb.

Trotz dessen, dass die Bibliothek als so selig und ruhig dasteht, gibt es auch dunkle Seiten der Macht: laute Gäste und Unordnung gehören zu Störungen des Lebens der Inneneinrichtung.

Doch auch diese werden mit Bravour gemeistert!

Weitere Aufgaben eines typischen Arbeitstages als Praktikantin bestehen darin, die zurückgegebenen Medien wieder an ihren Platz zu räumen. Alte Zeitschriften werden aussortiert, DVDs schöner eingebunden, Plakate in andere Gebäude gebracht und ausgehängt – die tolle Aktionen und Veranstaltungen der Bibliothek müssen schließlich überall bekannt gegeben werden.

Ebenso habe ich bereits DVDs und CDs mit Nummern versehen und zur fertigen Präsentation vorbereitet.

An zwei Tagen der Woche waren Grundschulklassen aus verschiedenen Schulen bei uns. Ihnen wurde vorgelesen und die Kinderabteilung der Bibliothek gezeigt, mit den Medien die für ihr Alter bestimmt sind.

Es war sehr schön die funkelnden Augen der Kinder zu sehen wenn diese durch die Bücherreihen stöberten.

Die Aufgaben sind keinesfalls eintönig und machen sehr viel Spaß! Man hat immer was zu tun und wird unterstützt wo es nur geht.

Meine selbstständig einlegbare Pause von einer halben Stunde kann ich entweder in der Stadt oder in dem Pausenraum für Mitarbeiter der Bibliothek verbringen.

Für einen Entspannungstee oder Kaffee ist ebenfalls immer gesorgt! 😉

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Wenn ich schon mal dabei bin kann ich euch Gleich noch meinen Lese-Tipp mit auf dem Weg geben!

„No 17 – Ich warte auf euch“ verfasst von Laurie Faria Stolarz, ist einer der spannendsten Jugendromane, die ich jemals in der Hand hatte. Er steht in der Kategorie Thriller und fesselt einen vom Anfang bis zum Schluss.

Mehrmals schon habe ich die Geschichte der fünf Jugendlichen die eine Dokumentation in einer alten Psychiatrie drehen wollen, gelesen und kann diese nur empfehlen.

Wer auf Gruseliges und Spannendes steht, darf sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen!

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2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 3.400 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 57 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Adventskalender

Hiermit kündigen wir unseren Adventskalender 2015 an!

Hinter jedem der 24 Türchen verbergen sich Inhalte in Bezug auf Weihnachten, Bibliotheken oder manchmal einem Mix aus Beidem. So viel sei verraten: Die gezeigten Inhalte sind zuweilen festlich und besinnlich, aber gelegentlich auch lustig. Auf jeden Fall ist dieser Adventskalender ein kleines und nettes Gimmick für Sie – unsere lieben Bibliotheksnutzer.

Zu finden ist der Kalender auf unserer Homepage:

http://www.stadtbibliothek-kreuztal.de/advent/

 

Tür 1 beinhaltet ein kleines Spiel. Der Kollege hat schon einen Highscore von 350,4m geschafft. Wer kann’s überbieten?

adventsspiel

Zonta says NO

Am 11.11.2015 waren die Frauen von Zonta Club Siegen Area bei uns zu Gast. Eine außerordentlich nette Gruppe berufstätiger Frauen, die sich im Zonta Club zusammengeschlossen haben, um die Situation von Frauen auf allen Ebenen der Gesellschaft zu verbessern – in der eigenen Region, in Deutschland und weltweit.

Nach einer kleinen Bibliotheksführung wurden Ausschnitte des sehr bewegenden Films „Zeit der Schmetterlinge“ gezeigt, der die Verbindung zum heutigen Aktionstag „Zonta says NO“ herstellt.

Zonta geländer

Er erzählt die Geschichte der drei Schwestern Patria (* 27. Februar 1924), Minerva (* 12. März 1926) und Maria Teresa (* 15. Oktober 1935) Mirabal, die als dominikanische Regimegegnerinnen, am 25. November 1960 Opfer eines Mordanschlags des diktatorischen Regimes von Rafael Trujillo wurden. Die „Hermanas Mirabal“ (Schwestern Mirabal) gelten in der Dominikanischen Republik als Symbol für den Widerstand gegen die Diktatur. (Quelle: Wikipedia).

zonta luftballons

Seit dem 25. November 2012 gibt es die Kampagne „Zonta says NO“. Ziel der Kampagne ist es zu zeigen, dass Zonta Nein sagt zu Gewalt gegen Frauen. Außerdem soll auf die vielfältigen Aktivitäten von Zonta zur Bekämpfung und Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht werden.

Wir finden das unterstützenswert und wünschen weiterhin viel Erfolg beim Kampf für die Rechte der Frauen.

Zonta aufsteller