Adventskalender Tag 24

Liebe Nutzer- und Nutzerinnen der Bibliothek,

wir danken Ihnen für das letzte Jahr. Für die Besuche, die rege Teilnahme an unseren Veranstaltungen und unserem Adventskalender und für Arbeit, die auch Sie in die Bibliothek stecken.

Fall Sie in diesem Jahr noch neue Medien brauchen, habe ich gute Neuigkeiten für Sie: Wir haben vom 27.-29. geöffnet und sind zu unseren üblichen Öffnungszeiten für Sie da.

Wir hoffen, dass wir Sie auch 2018 weiterhin in der Bibliothek antreffen können und wünschen Ihnen erholsame Feiertage.

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Adventskalender Tag 23

Wir nähern uns Weihnachten in ganz großen Schritten, daher gibt es nun für alle einmal die Adventskalender „Rejects“. Also die Einsendungen, die es leider nicht geschafft haben.

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Wir danken allen, die teilgenommen haben und sehen uns natürlich noch einmal am 24.

Adventskalender Tag 22

Frau S. (tatsächlich handelt es sich übrigens jedes Mal um eine andere Frau S. 😉 ) hat heute nochmal eine Buchempfehlung. „Das Buch kann man schön lesen, besonders über die ruhigen Feiertage.“

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Kairo, 1938: Wir werden uns lieben, denkt Juliet, als sie den reichen englischen Juwelier Henry Winterton heiratet und mit ihm nach England geht. Sofort empfindet sie das Herrenhaus Marsh Court als ihr neues Zuhause.Doch ihre Heirat soll sich als großer Fehler herausstellen. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, wird alles noch schlimmer. Plötzlich schwelgen die Wintertons nicht mehr in Luxus, und Juliet kämpft um das Überleben der Familie. In ihrer Verzweiflung und ihrem Hunger nach Liebe lässt sie sich auf eine Affäre mit dem charismatischen Gillis ein. Doch ihn umgibt ein Geheimnis, das ihr Leben zerstören könnte.

Natürlich auch in der Bibliothek erhältlich.

Adventskalender Tag 21

Von Frau G. gibt es heute eine Buchempfehlung. „Man erkennt doch das ein oder andere Gespräch wieder. Sehr amüsant für zwischendurch.“

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Ein Mann, der mit seinem Wissen prahlt, in der Annahme, dass seine Gesprächspartnerin ohnehin keine Ahnung hat – jede Frau hat diese Situation schon einmal erlebt. Rebecca Solnit untersucht die Mechanismen von Sexismus. Sie deckt Missstände auf, die meist gar nicht als solche erkannt werden, weil Übergriffe auf Frauen akzeptiert sind, als normal gelten. Sie schreibt über die Kernfamilie als Institution genauso wie über Gewalt gegen Frauen, französische Sex-Skandale, Virginia Woolf oder postkoloniale Machtverhältnisse. Leidenschaftlich, präzise und mit einem radikal neuen Blick zeigt Rebecca Solnit auf, was längst noch nicht selbstverständlich ist: Für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern gilt es, die Stimme zu erheben.

Natürlich auch in der Bibliothek erhältlich.

Adventskalender Tag 20

Eine Leserin hat früher mit ihrer kleinen Tochter immer gerne eine ganz bestimmte Art von Bratapfel gemacht.

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Zutaten

4 kleine Äpfel, passend für die Gläser
40 g Butter, weiche
20 g Zucker
  Zimt
20 g Mandel(n), gehackt
20 g Rosinen
8 cl Apfelsaft

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Äpfel mit einem Apfelausstecher entkernen, sodass ein „Loch“ im Apfel ist. 4 leere Sturzgläser á 230 ml Fassungsvermögen bereitstellen.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Zimt mischen. Die Mandeln und Rosinen unterrühren. Die Masse mit einem Teelöffel in die Äpfel füllen. Je einen Apfel in ein Glas stellen (Einfetten der Gläser ist nicht notwendig) und ein kleines Schnapsglas (2 cl) voll Apfelsaft darüber kippen.

Die Äpfel in den Gläsern bei 200°C (Ober-/Unterhitze, vorgeheizt) ca. 30 min. ohne Deckel backen. Wenn die Äpfel weich sind, die Gläser aus dem Ofen nehmen, die Ränder gut abwischen (saubere Ränder sind sehr wichtig, damit die Gläser Vakuum ziehen) und den Deckel fest drauf schrauben. Die geschlossenen Gläser kann man zum Abkühlen in den ausgeschalteten Ofen zurückstellen.

Sind die Gläser dicht, halten sich die Äpfel eine Weile, genau wie eingekochtes Obst. Zur genauen Haltbarkeit kann ich nichts sagen, weil die Äpfel bei uns so schnell weggefuttert werden …

Kann kalt und warm gegessen werden. Einfach ein Glas ohne Deckel kurz in der Mikrowelle erwärmen. Schmeckt auch gut mit Vanillesoße drüber. Kann im Glas serviert werden, sieht hübsch aus und ist mal etwas anderes.

Das Glas schön verziert, vielleicht mit einem Tütchen Vanillesoße dran und einem Tannenzweig ist ein schönes hausgemachtes Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel.

Von SchmidtSeineFrau auf chefkoch.de

Adventskalender Tag 19

Wenn Frau S. um Weihnachten herum mal ein Gedicht vorträgt, dann handelt es sich dabei meistens um Loriots „Advent“. Viele kennen es wahrscheinlich schon, aber man kann es immer noch Mal wieder sehr gut lesen.

ADVENT

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.

Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.

Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.

Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon im Wege.

So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muss es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh‘,
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimme und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied)-,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss, es geht auf vier
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.

Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runden macht ?

Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten !

„He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen ?“

Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
„Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
’s ist alles, was ich geben kann.“

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

Im Förstershaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent.

aus: LORIOTs HEILE WELT, Diogenes

Adventskalender Tag 18

Frau S. empfiehlt allen heute den Film „Unterwegs mit Jacqueline“.

„Total süß und definitiv was für die Weihnachtstage.“

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Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.