Schattentheater „Schaf Charlotte“

Das Publikum war begeistert von der Aufführung der Laienspielgruppe des „Café International“ am vergangenen Donnerstag. Das „Schaf Charlotte“ nach dem Buch von Arnu Stohner wurde von der Gruppe, bestehend aus sechs Frauen ( zwei Italienerinnen, eine Portugiesin, eine Kosovarin, eine Türkin und eine Deutsche) im Veranstaltungsraum aufgeführt.

Sie zeigten in 20170914_182619sparsam dekorierten, meditativen Bildern mit zahlreichen beweglichen Schattenfiguren aus eigener Herstellung, was ein kleines Schaf so alles erlebt: Mutproben und Abenteuer, Unverständnis der Erwachsenen, aber auch Verantwortung und Freundschaft.

Kleine und große Zuschauende durften anschließend noch hinter die Bühne blicken, um zu durchschauen, wie manche Effekte zustande gekommen waren.

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Spieletester/innen berichten von der Gamescom

Seit Januar 2017 treffen sich die Spieletester/innen zweiwöchentlich in der Stadtbibliothek Kreuztal, um Spiele zu testen, auszuprobieren und sich darüber auszutauschen. Die Spieletester/innen sind ein Projekt des Angebots „Spieleratgeber NRW“ der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW. Als Teilnehmer dieser Projektes wurde jeder Spieletester-Gruppe angeboten an einem Tag die Gamescom zu besuchen um sich einen Überblick über neue Spiele und Marktentwicklungen zu verschaffen.

In Gruppen ohne Aufsicht durften die Spieletester/innen das Gelände der Gamescom erkunden und dabei interessante und lehrreiche Eindrücke sammeln.

Fünf Spieletester berichten an dieser Stelle von ihren Erfahrungen auf der Gamescom.

Als wir um ca. 11 Uhr bei der Kölner Messe waren, konnten wir in selbst gebildeten Gruppen alleine auf der Messe herumlaufen. Meine Gruppe hatte sich das Ziel gesetzt, möglichst viele YouTuber zutreffen. Das hat jedoch nicht so geklappt wie wir wollten, weil wir nur zwei YouTuber getroffen haben. Wir haben alle zehn Hallen der Gamescom besucht und waren sogar sehr beeindruckt als wir die Fußballer Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang auf der Gamescom gesehen haben, die sollten nämlich das Fußballspiel PES18 anspielen. Wir haben versucht mit den Fußballstars ein Foto zumachen, jedoch ließen die Sicherheitsleute uns gar nicht so nah an die Fußballer.

Als wir in eine der zahlreichen Hallen kamen, sahen wir einen Stand des Handyherstellers Samsung. Samsung bot eine VR-Attraktion an, in der man eine VR-Brille anziehen sollte und man dann das Gefühl hatte als würde man eine echte Achterbahn fahren. Jedoch sollte man über eine Stunde warten und das war uns zu viel. Glücklicherweise sprach uns dann eine Mitarbeiterin von Samsung an, dass wir bei einem Gewinnspiel mitmachen könnten und somit die Warteschlange umgehen würden. Wir haben nicht lange überlegt und sofort mitgemacht. Man musste zuerst eine Handy App herunterladen. Daraufhin musste man den gesamten Stand von Samsung nach sogenannten Stickern absuchen, diese dann mit der Handy App scannen und Fragen beantworten, nachdem man alle Fragen richtig beantwortet hat, bekam man eine Fast-Card mit der man die gesamte Warteschlange überspringen konnte und dass war echt schon cool. Die Achterbahn war wirklich ein interessantes Erlebnis, man hatte wirklich das Gefühl als würde man Achterbahn fahren. Danach gingen wir zudem vereinbarten Treffpunkt und gingen gemeinsam zum Bahnhof. Dieser Besuch auf der Gamescom 2017 war wirklich interessant und spannend und ging leider sehr schnell rum.

Nils, 15

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Justus, Mustafa und Philipp

Am 23.08.2017 war ich das erste Mal auf der Gamescom. Ich habe mir Präsentationen von verschiedenen Spielen angeschaut und ein paar Bilder von verschiedenen Cosplayern gemacht. Außerdem habe ich versucht ein paar Youtuber zu treffen, doch das hat nicht geklappt, aber das war nicht schlimm. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen. Ich würde nächstes Jahr wieder dorthin fahren.

Deniz, 14

Ich fand die Gamescom gut. Die Switch war auch gut und es gab viel zu sehen (Gewinnspiele und Kostüme usw.) und da waren YouTuber und ich würde nächstes Jahr auch hingehen. Und es gab viele verschiedene Konsolen (Playstation, Nintendo, Switch, Arcade, Nintendo DS usw). Ich würde die Gamescom empfehlen, auch wenn die Merchandise Preise sehr teuer sind. Aber die Hallen sind unterschiedlich aber es gab coole Spiele und Turniere, die ich ausprobiert habe. Ich würde nächstes Jahr auch hingehen.

Mustafa, 12

 

Die Gamescom hat mir bis auf ein paar kleine Dinge hervorragend gefallen.Es war auch mein erstes mal auf so einer großen Messe und es war ein tolles Erlebnis als Nerd mal auf die Gamescom zu gehen, vorallem mit meinen Freunden. Am besten hat mir die VR Achterbahnfahrt am Samsung stand gefallen. Blöd war nur das wir keine Youtube gesehen haben. Noch ein Negativer Punkt war das die Messe total überfüllt war. An sich gab es da aber weit aus mehr Positive Sachen wie beispielsweise die Merch Halle oder wie gesagt die VR Achterbahn. Mein Fazit : Ich möchte nächstes Jahr aufjedenfall nochmal dort hin mit meinen Freunden!

Giuliana, 14

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Deniz, Halil, Giuliana und Nils

Als wir um halb elf an der Gamescom ankamen, teilten wir uns in eine 3er Gruppe (Philipp, Justus, Mustafa), eine 4er Gruppe (Nils, Deniz, Giuliana und ich) auf und Frau Escher ging alleine. Wir waren in jeder Halle und sahen sehr viele Spielehersteller und haben die VR Achterbahn ausprobiert. Wir trafen auch sehr viele Cosplayer wovon ich auch viele Bilder gemacht hab. Es gab sehr viele Fanshops und Personen. Nils und ich trafen die Fußballer Marco Reus und Aubameyang (Dortmund).

Halil, 15

Um 11:30 sind an der Gamescom angekommen danach haben wir uns getrennt. Wir sind eine Weile herum gelaufen, um zu gucken was wir machen können. Dann haben wir einen Stand mit Just Dance gefunden und es auf der Switsh gespielt. Es war sehr lustig. Als nächstes haben wir den Bau Simulator 2017 gespielt es war sehr echt. Außerdem haben wir den einen Landschaftssimulator 2017 und Bus Simulator 2017 gespielt. Es gab auch viele verkleidete Menschen, die ich sehr verrückt fand.

Justus, 12

Am Ende des Tages machten sich die Spieletester/innen wieder auf den Weg Richtung Heimat. Geschafft von dem vielen Laufen, den neuen Eindrücken und spannenden Erfahrungen beschlossen sie sich auf dem Heimweg passend zu beschäftigen indem sie mit Begeisterung zwei Runden „Wer bin ich gespielt“ haben. Manchmal braucht es halt doch kein Hightech oder das neuste Spiel um Spaß zu haben.

Die Spieletester/innen treffen sich Freitags, in jeder geraden Woche, von 15 bis 17 Uhr. Alle Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren sind eingeladen mitzumachen.

Lesungen im Juni

Gleich zwei „richtige“ Lesungen bot die Bibliothek im Juni an. Bei der ersten las Arzu Gürz-Abay für Gruppen aus dem AWO Kindergarten Kredenbach und dem Kindergarten Hessengarten. Das Besondere: Sie las zweisprachig deutsch-türkisch aus ihrem Buch „Das Muttertagsgeschenk“. Was tun, wenn man kein Geschenk für Mama hat, weil einfach alles schief geht…. Die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer konnten im Rahmen dieser frühkindlichen Autorenbegegnung mitfiebern, wie die Geschichte schließlich doch noch ein gutes Ende nahm.

Die Autorin hatte eine sehr freundliche und anregende Art, mit den Kindern umzugehen. Mit ruhiger Stimme las sie ihre Texte und die Kinder lauschten aufmerksam. Die auf türkisch gelesenen Textteile perlten sanft von ihren Lippen. Die Kinder nahmen wahr, dass der Text auch in einer für die meisten fremden Sprache funktioniert und wunderbar klingt.20170630_111530

Am Ende malten die Kinder dann noch fleißig Ausmalbilder aus und konnten zu Hause viel von einer echten Autorin erzählen. Unterstützt und gefördert wurde die Lesung vom Friedrich-Boedecker-Kreis NRW.

 

Eine knappe Woche später durfte sich die Bibliothek über prominenten Besuch von Tom Lehel freuen. Lustig sitzende Brille und wild hochgekämmte Haare, das sind seine Markenzeichen. Der Entertainer und Kinder-Star brachte mit einer bunten Mischung aus Vorlesen, Singen und Tanzen Erstklässler der Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule Buschhütten und der Gemeinschaftsgrundschule Fellinghausen zum gespannten Zuhören und (inklusive Lehrpersonal!) entspannten Tanzen.

Tom Lehel stellte sein Buch „Land der Träume“ vor Dabei las der Entertainer nicht nur, sondern sang für die Kinder auch aus dem gleichnamigen Hörspiel. Nebenbei erfuhren diese auch noch viel über den Weg von einer Idee bis hin zu einem Musical oder gar einem Kinofilm. Bei der multimedialen Show durften einige Mitmach-Songs aus „Tanzalarm“ als Abschluss nicht fehlen.blog

Nassgeschwitzt aber glücklich verließen alle Beteiligten den Raum.

 

Escape the Library [Nacht der Bibliotheken]

„[lachend] Also das war jetzt voll gemein!“ Katharina, Gruppe 3

„Große Klasse, das hat echt Spaß gemacht. Ich hoffe Sie machen es nochmal!“ Katharina, Gruppe 1

Escape Games (manchmal auch Escape the Room Games) gehören zu dem Computerspiel-Genre „Adventure“. Anfänglich überwiegend als Browser-Game bekannt, versteht man darunter zur Zeit überwiegend Live Escape Games, bei denen eine Gruppe von Menschen in einen Raum gesperrt wird und diesen innerhalb einer bestimmten Zeit wieder verlassen muss. Eine andere Möglichkeit ist, dass eine Hauptaufgabe mithilfe von vielen Rätseln gelöst werden muss.

Zum Anlass der Nacht der Bibliotheken am 10.03.2017 beschloss die Stadtbibliothek, eine Live Escape Veranstaltung anzubieten. Da es nicht möglich ist, die Bibliothek so abzuschließen, dass man von innen nicht wieder hinaus kommt, entschieden wir uns schnell für die letztere Variante.

Ursprünglich auf zwei Durchläufe mit jeweils sechs Personen festgelegt, wurde schnell klar, dass das Interesse zu groß war, sodass ein weiterer Durchlauf mit sieben Personen hinzugefügt wurde. Schlussendlich fanden sich unter den Teilnehmern Menschen unterschiedlichen Alters, die sich manchmal kannten (oder auch nicht) und die sich gemeinsam der Herausforderung stellten.17237147_10208735284204755_580524126_o

Die Teilnehmer machten sich auf die Suche nach dem einen Schlüssel, der sie aus der Bibliothek hinaus führen sollte. Mit dabei: Rätsel, Suchspiele und ein Quiz, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Teilnehmer, sondern auch ihr Wissen über die Bibliothek und die Einrichtungen forderten, die ebenfalls mit im Gebäude sind.

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Die Teilnehmer beantworten Quizzfragen, die mithilfe der App Biparcours dargestellt werden

Durch die unterschiedlichen Gruppenkonstellationen ergaben sich dabei verschiedene Stärken. Eine Gruppe konnte die erste Station aufgrund ihres Bibliothekswissens komplett außen vor lassen, brauchte dafür aber verhältnismäßig lange bei der vorletzten Station.

Schlussendlich konnten sich aber alle Gruppen aus der Bibliothek „befreien“ und gingen zufrieden und um ein paar Schokoriegel und Gummibärchen reicher nach Hause.17200468_1278343388888060_2087186967_o

Aufgrund des großen Interesses werden wir die Veranstaltung bestimmt nochmal anbieten; sehr zur Freude aller Interessierten, die am 10.03. keinen Platz mehr bekommen haben.

Escape the Library – Finde den richtigen Weg aus der Bibliothek

Am 10.03.2017 um 17:30 Uhr, 18:15 Uhr und 19 Uhr

Die Veranstaltung war kostenlos

Vorleseaktion am Dienstag, 31. Januar mit vielen Kindern ab 3

„Vom kleinenvom-kleinen-maulwurfbild Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“

 

 

Die Geschichte:hundehaufchen

Ach je, der kleine Maulwurf weiß nicht, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Er fragt nacheinander die Kuh, das Pferd, die Taube, die Ziege, den Hasen  und das Schwein. Die zeigen ihm auch bereitwillig, wie sie „machen“, jedoch:  es sieht immer anders aus, als das, was der kleine Maulwurf auf dem Kopf hat. Erst die Fliegen können ihm helfenschweinchen, denn sie können am Geschmack erkennen, welcher „Stinker“ auf dem kleinen Maulwurf gelandet ist.

 

 

Der Bilderbuchklassiker hat schon viele Kinder und Erwachsene begeistert, und beweist, dass auch „Bäh“-Themen  lustig sein können.

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Nach der Geschichte eröffneten wir feierlich das neue Häufchen-Museum  der Stadt Kreuztal. Hier kann man nämlich ab sofort verschiedene Häufchen-Arten besichtigen, ein Bild des entsprechenden Tieres steht dabei. Aber ach – alle Häufchen waren durcheinander geraten! Ein riesiger Fladen lag vor dem Bild der Taube, kleine Köttelchen vor dem Bimaulhaufen

ld des Schweines und  ein wunderbar hochgeschraubter Hundehaufen gehörte nun zum Bild der Kuh. Aaaber die Kinder hatten natürlich aufgepasst und blitzschnell konnten die Hinterlassenschaften den richtigen Tieren zugeordnet werden.

Zum Abschluss durften alle Kinder mit Knete Tier-Häufchen fomuseum-mit-kindrmen und im Museum ausstellen. Und wer weiß, vielleicht gibt es demnächst eine Sonderausstellung zum Thema!

Mit Berte Bratt durchs Leben … oder so.

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Vor einiger Zeit schenkte uns ein Leser alte Schätzchen, darunter einige Berte-Bratt-Bücher. Für unseren Bestand viel zu altmodisch und gar nicht mehr aktuell. Also eigentlich für „die Tonne“.

Aaaaber für die Damen der 60er-Jahre Generation ein Grund zum Jubeln. „Oh, weißt du noch? Welches war dein Lieblingsbuch damals?“ „Bleib bei uns Beate“ „Das Leben wird schöner Anne“ „Meine Tochter Liz“ „ Nein, das war: „Meine Träume ziehen nach Süden“ mit den Zwillingen Sonja und Senta Rywig!“

Und dann – kommt man ins Grübeln.

Was haben diese Bücher uns eigentlich gezeigt? Vordergründig ging es um junge moderne Mädchen, denen die Welt offen stand. Mit Fleiß, Köpfchen und viel Herz wurde das angestrebte Ziel (das Abitur, ein Medizinstudium, Berufstätigkeit als Übersetzerin) anvisiert.

Und dann – kam ein Mann.

Zuerst der Falsche. Man hat das schnell gemerkt, war dieser Mann offensichtlich egoistisch, nicht kinderlieb, strebte auf unangenehme Weise nach Geld und Erfolg im Beruf.

Und dann – kam der Richtige

Der war alles, was der „Falsche“ nicht war:  Hatte ein Herz aus Gold, Achtung vor den Frauen, Humor, war kinderlieb, hatte einen „guten“ Beruf (Lehrer/Arzt/Wissenschaftler), mit dem er eine Familie ernähren konnte, war bescheiden, strebsam und fleißig.

Und dann – gab es Verwicklungen.

Die junge Frau verliebt sich in den „Falschen“ und lässt sich von Oberflächlichkeiten wie Geld und Autos blenden. Um dann nach einigem Hin und Her zu erkennen, dass der „Richtige“, der selbstverständlich im Stillen und aller Bescheidenheit auf seine Chance bei ihr gewartet hat, schon lange einen Platz in ihrem Leben hat. Sie hat es nur noch nicht erkannt.

Und dann – ändert sie ihr Leben…

…und passt sich dem Leben des Mannes an. Berufstätigkeit rückt  zugunsten von Familie und Kindern erst mal in den Hintergrund, bzw. fällt ganz weg.

In den Geschichten erscheint dieser Weg als der einzig Richtige.

So vieles gäbe es an dieser Literatur zu kritisieren. Und man liest die Bücher heute mit einer gewissen Belustigung und dem Abstand von über 35 Jahren. Als damalige „Power-Leserin“ jener Literatur macht man sich doch so seine Gedanken, ob der Einfluss von Berte Bratt nicht doch zu groß war… 😉

Was meinen Sie?

E-Reader Sprechstunde

Gestern fand in der Stadtbibliothek unsere erste E-Reader Sprechstunde statt.

Achtzehn Kunden und Kundinnen mit unterschiedlichen Problemen, Fragen und (vor allem) Geräten haben sich zusammen gefunden, um von unserem Bibliothekspersonal Hilfe zu erhalten oder auch sich auch einfach mal ein bisschen über E-Books und E-Reader zu informieren.

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Obwohl wir auch während unserer normalen Öffnungszeiten Einzelberatungen zum Thema Onleihe, E-Reader und Einrichtungen anbieten, scheint es ein großes Interesse daran zu geben, noch mehr Sicherheit im Umgang mit den Geräten zu bekommen und auch einfach mal aufkommende Fragen zu beantworten.

Wir schließen daraus: Das war nicht unsere letzte Sprechstunde.