Vorbereitungen zu RFID in der neuen Bibliothek


Zurzeit sind wir mit den Vorbereitung zum kommenden Umzug der Stadtbibliothek beschäftigt.

Ein neuer Service, den wir anbieten möchten, ist die Selbstverbuchung mit RFID-Technik (RFID = radio-frequency identification). Dies geschieht an Selbstverbuchungsstationen: Leser können sich Ihre Medien aus dem Bestand aussuchen und an genannten Stationen selbständig verbuchen; mittels elektromagnetischer Wellen werden die Medien dann ausgelesen – sowohl bei der Rückgabe als auch bei der Ausleihe.

Dieses Ziel möchten wir erreichen. Was hier jedoch kurz und knapp erläutert wird, bedeutet jede Menge Vorbereitungsarbeit: Damit ein RFID-System funktioniert, muss ein Transponder (Etikett) im jeweiligen Medium vorhanden sein und ebenso auch ein Gerät, das dieses auslesen kann.

Hier ein Beispiel wie das an einem Buch aussehen kann.

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Da wir allerdings an die 42.000 Medien besitzen, haben wir uns ein paar Etiketten mehr besorgt … (das ist auch noch lange nicht alles)

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Nachdem nun das Buch mit einem Funketikett verklebt ist, folgt die eigentliche Konvertierung und Initialisierung. Fürs Büro gibt es dann u.a. dieses Gerät:

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Hier wird das Buch mit dem Etitett drauf gelegt und per Scanner und spezieller Software der vorhandene Barcode ausgelesen. Es findet also eine Verknüpfung mit den Barcode und dem Etikett statt. Später werden diese Informationen mit unserer Datenbank kombiniert – in der alle bibliographischen Informationen zum jeweiligen Medium gesichert sind.

Wir haben für diese Konvertierung aber auch eine mobile Variante, mit der es möglich ist von Regal zu Regal zu gehen:

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Damit sofort erkannt werden kann, welche Medien bereits bearbeitet wurden, kommt ein roter Punkt drauf. Schließlich kommt das Buch wieder zurück zu seinem Platz und weiter gehts mit dem Nächsten:

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Und wenn man das an einem Tag lang genug macht, sieht man irgendwann die Bibliothek vor lauter Punkten nicht mehr.

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2 Gedanken zu „Vorbereitungen zu RFID in der neuen Bibliothek

  1. In der UniBib haben wir auch so ein System, womit wir selbstständig Bücher leihen können. Ich finde das ist ein gutes System.
    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es wirklich anstrengend und nervig ist 42.000 Medien zu etikettieren. Viel Erfolg dabei.
    Vielleicht sollte ich mal vorbei kommen und rote Punkte abpiddeln 😛 Aber nein, so gemein bin ich ja nicht. Ihr macht das schon =)

    • Immer mehr Öffentliche Bibliotheken bieten diesen Dienst an, so auch wir in der neuen Einrichtung. Es kann eben viele Vorteile bieten.

      Ja, wir sind seit ein paar Wochen gut dabei. Etikett einkleben, scannen, roter Punkt drauf, Etikett einkleben, sca… 😉

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