Escape the Library [Nacht der Bibliotheken]

„[lachend] Also das war jetzt voll gemein!“ Katharina, Gruppe 3

„Große Klasse, das hat echt Spaß gemacht. Ich hoffe Sie machen es nochmal!“ Katharina, Gruppe 1

Escape Games (manchmal auch Escape the Room Games) gehören zu dem Computerspiel-Genre „Adventure“. Anfänglich überwiegend als Browser-Game bekannt, versteht man darunter zur Zeit überwiegend Live Escape Games, bei denen eine Gruppe von Menschen in einen Raum gesperrt wird und diesen innerhalb einer bestimmten Zeit wieder verlassen muss. Eine andere Möglichkeit ist, dass eine Hauptaufgabe mithilfe von vielen Rätseln gelöst werden muss.

Zum Anlass der Nacht der Bibliotheken am 10.03.2017 beschloss die Stadtbibliothek, eine Live Escape Veranstaltung anzubieten. Da es nicht möglich ist, die Bibliothek so abzuschließen, dass man von innen nicht wieder hinaus kommt, entschieden wir uns schnell für die letztere Variante.

Ursprünglich auf zwei Durchläufe mit jeweils sechs Personen festgelegt, wurde schnell klar, dass das Interesse zu groß war, sodass ein weiterer Durchlauf mit sieben Personen hinzugefügt wurde. Schlussendlich fanden sich unter den Teilnehmern Menschen unterschiedlichen Alters, die sich manchmal kannten (oder auch nicht) und die sich gemeinsam der Herausforderung stellten.17237147_10208735284204755_580524126_o

Die Teilnehmer machten sich auf die Suche nach dem einen Schlüssel, der sie aus der Bibliothek hinaus führen sollte. Mit dabei: Rätsel, Suchspiele und ein Quiz, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Teilnehmer, sondern auch ihr Wissen über die Bibliothek und die Einrichtungen forderten, die ebenfalls mit im Gebäude sind.

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Die Teilnehmer beantworten Quizzfragen, die mithilfe der App Biparcours dargestellt werden

Durch die unterschiedlichen Gruppenkonstellationen ergaben sich dabei verschiedene Stärken. Eine Gruppe konnte die erste Station aufgrund ihres Bibliothekswissens komplett außen vor lassen, brauchte dafür aber verhältnismäßig lange bei der vorletzten Station.

Schlussendlich konnten sich aber alle Gruppen aus der Bibliothek „befreien“ und gingen zufrieden und um ein paar Schokoriegel und Gummibärchen reicher nach Hause.17200468_1278343388888060_2087186967_o

Aufgrund des großen Interesses werden wir die Veranstaltung bestimmt nochmal anbieten; sehr zur Freude aller Interessierten, die am 10.03. keinen Platz mehr bekommen haben.

Escape the Library – Finde den richtigen Weg aus der Bibliothek

Am 10.03.2017 um 17:30 Uhr, 18:15 Uhr und 19 Uhr

Die Veranstaltung war kostenlos

Vorleseaktion am Dienstag, 31. Januar mit vielen Kindern ab 3

„Vom kleinenvom-kleinen-maulwurfbild Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“

 

 

Die Geschichte:hundehaufchen

Ach je, der kleine Maulwurf weiß nicht, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Er fragt nacheinander die Kuh, das Pferd, die Taube, die Ziege, den Hasen  und das Schwein. Die zeigen ihm auch bereitwillig, wie sie „machen“, jedoch:  es sieht immer anders aus, als das, was der kleine Maulwurf auf dem Kopf hat. Erst die Fliegen können ihm helfenschweinchen, denn sie können am Geschmack erkennen, welcher „Stinker“ auf dem kleinen Maulwurf gelandet ist.

 

 

Der Bilderbuchklassiker hat schon viele Kinder und Erwachsene begeistert, und beweist, dass auch „Bäh“-Themen  lustig sein können.

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Nach der Geschichte eröffneten wir feierlich das neue Häufchen-Museum  der Stadt Kreuztal. Hier kann man nämlich ab sofort verschiedene Häufchen-Arten besichtigen, ein Bild des entsprechenden Tieres steht dabei. Aber ach – alle Häufchen waren durcheinander geraten! Ein riesiger Fladen lag vor dem Bild der Taube, kleine Köttelchen vor dem Bimaulhaufen

ld des Schweines und  ein wunderbar hochgeschraubter Hundehaufen gehörte nun zum Bild der Kuh. Aaaber die Kinder hatten natürlich aufgepasst und blitzschnell konnten die Hinterlassenschaften den richtigen Tieren zugeordnet werden.

Zum Abschluss durften alle Kinder mit Knete Tier-Häufchen fomuseum-mit-kindrmen und im Museum ausstellen. Und wer weiß, vielleicht gibt es demnächst eine Sonderausstellung zum Thema!

Mit Berte Bratt durchs Leben … oder so.

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Vor einiger Zeit schenkte uns ein Leser alte Schätzchen, darunter einige Berte-Bratt-Bücher. Für unseren Bestand viel zu altmodisch und gar nicht mehr aktuell. Also eigentlich für „die Tonne“.

Aaaaber für die Damen der 60er-Jahre Generation ein Grund zum Jubeln. „Oh, weißt du noch? Welches war dein Lieblingsbuch damals?“ „Bleib bei uns Beate“ „Das Leben wird schöner Anne“ „Meine Tochter Liz“ „ Nein, das war: „Meine Träume ziehen nach Süden“ mit den Zwillingen Sonja und Senta Rywig!“

Und dann – kommt man ins Grübeln.

Was haben diese Bücher uns eigentlich gezeigt? Vordergründig ging es um junge moderne Mädchen, denen die Welt offen stand. Mit Fleiß, Köpfchen und viel Herz wurde das angestrebte Ziel (das Abitur, ein Medizinstudium, Berufstätigkeit als Übersetzerin) anvisiert.

Und dann – kam ein Mann.

Zuerst der Falsche. Man hat das schnell gemerkt, war dieser Mann offensichtlich egoistisch, nicht kinderlieb, strebte auf unangenehme Weise nach Geld und Erfolg im Beruf.

Und dann – kam der Richtige

Der war alles, was der „Falsche“ nicht war:  Hatte ein Herz aus Gold, Achtung vor den Frauen, Humor, war kinderlieb, hatte einen „guten“ Beruf (Lehrer/Arzt/Wissenschaftler), mit dem er eine Familie ernähren konnte, war bescheiden, strebsam und fleißig.

Und dann – gab es Verwicklungen.

Die junge Frau verliebt sich in den „Falschen“ und lässt sich von Oberflächlichkeiten wie Geld und Autos blenden. Um dann nach einigem Hin und Her zu erkennen, dass der „Richtige“, der selbstverständlich im Stillen und aller Bescheidenheit auf seine Chance bei ihr gewartet hat, schon lange einen Platz in ihrem Leben hat. Sie hat es nur noch nicht erkannt.

Und dann – ändert sie ihr Leben…

…und passt sich dem Leben des Mannes an. Berufstätigkeit rückt  zugunsten von Familie und Kindern erst mal in den Hintergrund, bzw. fällt ganz weg.

In den Geschichten erscheint dieser Weg als der einzig Richtige.

So vieles gäbe es an dieser Literatur zu kritisieren. Und man liest die Bücher heute mit einer gewissen Belustigung und dem Abstand von über 35 Jahren. Als damalige „Power-Leserin“ jener Literatur macht man sich doch so seine Gedanken, ob der Einfluss von Berte Bratt nicht doch zu groß war… 😉

Was meinen Sie?

E-Reader Sprechstunde

Gestern fand in der Stadtbibliothek unsere erste E-Reader Sprechstunde statt.

Achtzehn Kunden und Kundinnen mit unterschiedlichen Problemen, Fragen und (vor allem) Geräten haben sich zusammen gefunden, um von unserem Bibliothekspersonal Hilfe zu erhalten oder auch sich auch einfach mal ein bisschen über E-Books und E-Reader zu informieren.

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Obwohl wir auch während unserer normalen Öffnungszeiten Einzelberatungen zum Thema Onleihe, E-Reader und Einrichtungen anbieten, scheint es ein großes Interesse daran zu geben, noch mehr Sicherheit im Umgang mit den Geräten zu bekommen und auch einfach mal aufkommende Fragen zu beantworten.

Wir schließen daraus: Das war nicht unsere letzte Sprechstunde.

Lies mal anders: Graphic novel

mlkingethnologinWas sind Graphic novels?

Der Begriff „ graphic novel „ ist nicht hundertprozentig definiert. Übersetzt man den Begriff wortgetreu, so heißt es „grafischer“ oder „Bild-Roman“.

In der graphic novel wird im Unterschied zum Comic eine Geschichte mit Bildern und Texten in epischer Länge und Spannungsaufbau, ähnlich dem eines Romanes, erzählt. Dabei werden gerne geschichtliche oder gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen.  Die meisten graphic novel sind daher eher für junge Erwachsene bzw. Erwachsene gedacht.

In der Kreuztaler Stadtbibliothek finden Sie ca. 50 Titel verschiedener graphic novel-Bücher.

Dabei können grob folgende Themenkreise unterschieden werden:

 

Aktuelle Themen:

Beispiel: arabischer-fruhling

„Der Arabische Frühling“ – Diese anspruchsvolle politische Graphic Novel bietet einen Überblick über die Geschehnisse des arabischen Frühlings seit Dezember 2010. Kapitelweise werden die Umbruchssituationen der verschiedenen arabischen Länder mit ihren jeweiligen Hauptakteuren geschildert.

 

Oder:olympia

„Der Traum von Olympia“ –  Die somalische Sprinterin Samia Yusuf Omar will an Olympia in London teilnehmen, aber die muslimischen Fundamentalisten verbieten ihr das Training. Sie will von Somalia via Sudan und Libyen nach Italien fliehen, überlebt jedoch die Bootsfahrt nach Sizilien nicht. Eine wahre und sehr traurige Geschichte.

 

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Gamescom 2016

Die Gamescom ist nun etwas mehr als zwei Wochen her und alle Eindrücke, die unsere anwesenden Mitarbeiter der Bibliothek dort gewinnen konnten, konnten nun verarbeitet werden.

Vorab ein paar Zahlen: Die Gamescom hatte dieses Jahr 877 Aussteller aus 54 Ländern (knapp 10 % mehr als im Vorjahr), auf rund 193.000 m² Ausstellungsfläche. Trotz Aufwendiger Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen kamen knapp 350.000 Besucher aus über 90 Ländern zur Gamescom, zehn Prozent davon Fachbesucher.

Als Bibliothek war es uns möglich zusätzlich zur Gamescom auch den Congress zu besuchen, auf dem Jahr für Jahr verschiedene Vorträge zu relevanten Themen gehalten werden. Dieses Jahr wurde dabei in fünf Dachthemen unterteilt:

  • Wissen: Besser Forschen, besser schützen
  • Business: Alltag gestalten, Chancen ergreifen
  • Apits: Das Computerspiel als Multifunktionstool
  • VGBA Summit: Legal A plea on behalf of fun
  • Leben: Endlich angekommen? Games und die Mitte der Gesellschaft.

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Auch wenn auf der Gamescom selbst Augmented Reality in Vordergrund stand, gab es vor allem ein Thema das überall auf dem Congress präsent war: Pokémon GO. Spätestens ab dem zweiten Vortrag war klar: Pokémon GO zu erwähnen gehörte auf dem Congress zum guten Ton; und man hat dabei sogar noch etwas gelernt.

  • Es gibt 7,1 Millionen Pokémon GO Spieler in Deutschland
  • 60% dieser Spieler sind über 18
  • Pokémon GO erlaubt es den Jugendlichen sowohl Mobil als auch Online zu sein, was als positiv betrachtet werden kann

Das 60% aller Pokémon GO Spieler über 18 sind mag hier seltsam erscheinen, man muss sich allerdings im Klaren sein, dass die ersten Pokémon Editionen in den 90ern veröffentlicht wurden, und von Kindern und Jugendlichen damals gespielt wurden, die heutzutage dann natürlich erwachsen und immer noch an der Thematik interessiert sind. Wie ausgeprägt das dann natürlich ist, muss jede Person für sich selbst rausfinden.

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Sechs Wochen lang: Der „Junior-Lese-Club“

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Wie man Kinder für Bücher begeistert

Während der  Sommerferien hatten alle Kinder im Grundschulalter die Möglichkeit, am „Junior-Lese-Club“ Teil zu nehmeP1010762n.

Die Resonanz war groß, denn über 90 Kinder meldeten sich an. Mit „Lese-Logbuch“ zum Aufschreiben der gelesenen Bücher  und einer „Junior-Lese-Clubkarte“ ausgerüstet ging es dann los: aus dem großen (!) P1010760Bestand an altersgemäßen Kinderbüchern der Bibliothek suchten die Kinder sich interessante Lektüre heraus.

P1010750Um das Beleg-Stempelchen für ein gelesenes Buch im Leselogbuch zu erhalten musste eine, je nach Temperament des Kindes, ziemlich große Hürde genommen werden: Der Inhalt des gelesenen Buches wurde einer Bibliothekskollegin (mehr oder weniger :-)) kurz erzählt. Hut ab vor den erzählerischen Qualitäten so mancher Kinder! Und Hut ab vor der Geduld jener Bibliothekskollegin, die hintereinander weg fünf Buch-Inhaltsangaben eines (!) Kindes lauschen durfte. Klar, dass hier das Geschenk für das Kind ein bisschen größer ausfiel…

Und auch klar, mit GeschenkeP1010754n erreicht man natürlich eine Menge!  Und ein Geschenk gab es zusammen mit der „Junior-Lese-Club-Urkunde“ nach mindestens drei gelesenen Büchern als Ansporn und Belohnung.  Die Urkunde gab’s nur ein Mal, ein Geschenk  jedoch immer nach jeweils drei  bis vier gelesenen Büchern.

Zum Ende der Ferien war der Geschenkevorrat dann deutlich geschrumpft  – aber da sind ja jetzt wieder einige Monate Zeit, um sich neu zu bevorraten.

 FerienendeFeierzeit

Zum krönenden Abschluss gab es die Lese-Club-Abschlussparty mit großer Zaubershow für alle Kinder, die sich im Laufe der Ferien angemeldet hatten. Und wie das manchmal so ist: War das Wetter während der Ferienzeit doch eher durchwachsen, zeigte es sich am Tag der Abschlussparty von seiner besten Seite. Sonne, blauer Himmel und Hitze, absolutes Freibadwetter also, ließen uns bis Veranstaltungsbeginn zittern, ob die Party steigen kann oder nicht.

Aber auf unsere treuen Lesekinder ist Verlass: Über 30 Kinder und einige Eltern fanden trotz allem den Weg in unseren Veranstaltungsraum. Und es hat sich gelohnt!

Zwei Stunden lang zauberte Thorsten Rosenthal auf der Bühne für die Kinder und begeisterte nicht nur diese. Besonders der Trick mit dem fliegenden Tisch war auch für Erwachsene mehr als beeindruckend!ydsg

Zwischen den Shows durfte, wer sich traute, in die „Grusel-Fühl-Box“ greifen und ein kleines Geschenk herausfischen. Zudem zauberte Thorsten Rosenthal aus Luftballons verschiedene „Tiere“. Ein wunderbarer gelber Luftballonpudel liegt nun, „bis die Luft raus ist“, auf der Verbuchungstheke als Erinnerung an eine richtig gute Zaubershow.

Ein kaltes Buffett darf natürlich bei keiner Party fehlen, so dass das ein oder andere Kind wahrscheinlich abends mit Bauchschmerzen nach Hause kam. Denn mit einem Brötchen in der einen Hand, einer Frikadelle in der anderen und an jedem Finger einen Haribo-Schnuller hatten sich Einige schon eine gute Grundversorgung gesichert.

Und nebenbei: Fanta schlug Apfelsaftschorle und Trollis und Haribos die Kekse um Längen. Aber hey, die Kinder haben schließlich etwas geleistet! Da darf es dann schon mal ein bisschen mehr sein…

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Keine Frage, der JLC muss nächstes Jahr wieder stattfinden!