Interaktive Bilderbücher

22 Aug

Nein, es geht hier nicht um Apps, e-Books oder Ähnliches. Auch ganz „normale“ Bilderbücher können interaktiv gestaltet sein. Selbstverständlich sollte jede! Vorlesesituation interaktiv sein, d.h. der/die Vorlesende liest nicht nur einfach vor, sondern stellt zwischendurch Verständnisfragen, lässt die Kleinen etwas auf der Seite suchen, fragt nach Gefühlen beim Betrachten, ….

Aber manche Bücher fordern die Kinder auch aktiv dazu auf, etwas mit dem Buch selbst zu tun. Mein persönlicher Favorit dabei ist das “Mitmach-Buch” von Hervé Tollet. Durch Schütteln des Buches kommen bunte Kreise in Bewegung, durch festes Drücken „färben“ sie sich auf einmal in einer anderen Farbe. Das Kind bekommt den Eindruck über magische Fähigkeiten zu verfügen. Eine große Empfehlung für Kinder von etwa 3 – 5 Jahren.
Ein weiteres Buch dieser Gattung ist “Hilfe, dieses Buch hat meinen Hund gefressen” von Richard Byrne. Die kleine Bella geht mit ihrem Hund spazieren. Doch plötzlich verschwindet ihr Hund im Buchfalz…Und nicht nur er: Ein kleiner Junge, der Hunderettungsdienst-Wagen und die Feuerwehr folgen. Nur mit Hilfe der Kinder, denen dieses Buch vorgelesen wird, können sie (z.B. durch Schütteln des Buches) wieder befreit werden. Ein netter Spaß für Kinder ab etwa 3 Jahren.

Auch „Das bewegte Buch“ von den Krickelkrakels ist ein Vertreter der Sorte Buch, bei der die Kinder klopfen, drehen, schütteln und pusten können. Es ist für Kinder ab 4 Jahren empfehlenswert.

Ein aktuelles Beispiel ist das Pappbilderbuch „Da kommt der Wolf!“ von Cédric Ramadier. Der Wolf nähert sich unaufhaltsam, wird größer und größer…Hilft vielleicht Schütteln und „Auf-den-Kopf-stellen“ des Buches? Oder nur Schräghalten oder schnelles Schließen? Mutige Kinder ab 3 Jahren werden es gerne ausprobieren!

Alle Bücher finden Sie in unserer Bibliothek, viel Spaß beim Testen!

Comics zur Leseförderung?

17 Jul

Wie oft hören wir diesen Satz von genervten Müttern und Vätern: “Wieder nur Comics? Nimm dir doch mal was Richtiges zum Lesen mit!”

Aber: Käme man mit dem Wissen aus ‘Asterix’ nicht ganz schön weit bei der ein oder anderen “Wer wird Millionär” Frage? Wer schon mal in Amerika auf dem Campingplatz war, sieht auch die Abenteuer von Tick, Trick und Track auf einmal mit ganz neuen Augen. Und lernt man nicht mit Donald Duck, mit ‘Loosern’ Mitgefühl zu haben?

Der ‘Interessenverband Comics’ weiß das natürlich schon lange ;-) und jetzt gibt auch ein Faltblatt von ‘Eventilator‘  Auskunft über den Einsatz von Comics bei der Leseförderung.

Das ist nicht nur interessant für Eltern, sondern auch für Lehrerinnen und Lehrer.

(via Büchereizentrale Niedersachsen)

 

 

 

Montagsfrage: Habt ihr aktuell Bücher vorbestellt?

3 Jul

dim:

Privat: Bei Romanen ein ganz klares “Nein”, da bin ich wie DarkFairy. Wo es hingegen ganz anders aussieht ist natürlich die Comic-Serie The Walking Dead. Da muss einfach der neueste Band her.

Beruflich: Immer und alles ;)

 

Wie sieht es bei Ihnen und Euch aus? Werden Bücher gerne vorbestellt?

Ursprünglich veröffentlicht auf Mein Senf für die Welt:

Seid gegrüßt.

Immer wieder Montags kommt die Mon-tags-fraha-ge *sing* :D
So auch heute. Nina von Libromanie fragte heute:

Habt ihr aktuell Bücher vorbestellt?

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Vorbereitungen zu RFID in der neuen Bibliothek

3 Jul

Zurzeit sind wir mit den Vorbereitung zum kommenden Umzug der Stadtbibliothek beschäftigt.

Ein neuer Service, den wir anbieten möchten, ist die Selbstverbuchung mit RFID-Technik (RFID = radio-frequency identification). Dies geschieht an Selbstverbuchungsstationen: Leser können sich Ihre Medien aus dem Bestand aussuchen und an genannten Stationen selbständig verbuchen; mittels elektromagnetischer Wellen werden die Medien dann ausgelesen – sowohl bei der Rückgabe als auch bei der Ausleihe.

Dieses Ziel möchten wir erreichen. Was hier jedoch kurz und knapp erläutert wird, bedeutet jede Menge Vorbereitungsarbeit: Damit ein RFID-System funktioniert, muss ein Transponder (Etikett) im jeweiligen Medium vorhanden sein und ebenso auch ein Gerät, das dieses auslesen kann.

Hier ein Beispiel wie das an einem Buch aussehen kann.

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Da wir allerdings an die 42.000 Medien besitzen, haben wir uns ein paar Etiketten mehr besorgt … (das ist auch noch lange nicht alles)

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Nachdem nun das Buch mit einem Funketikett verklebt ist, folgt die eigentliche Konvertierung und Initialisierung. Fürs Büro gibt es dann u.a. dieses Gerät:

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Hier wird das Buch mit dem Etitett drauf gelegt und per Scanner und spezieller Software der vorhandene Barcode ausgelesen. Es findet also eine Verknüpfung mit den Barcode und dem Etikett statt. Später werden diese Informationen mit unserer Datenbank kombiniert – in der alle bibliographischen Informationen zum jeweiligen Medium gesichert sind.

Wir haben für diese Konvertierung aber auch eine mobile Variante, mit der es möglich ist von Regal zu Regal zu gehen:

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Damit sofort erkannt werden kann, welche Medien bereits bearbeitet wurden, kommt ein roter Punkt drauf. Schließlich kommt das Buch wieder zurück zu seinem Platz und weiter gehts mit dem Nächsten:

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Und wenn man das an einem Tag lang genug macht, sieht man irgendwann die Bibliothek vor lauter Punkten nicht mehr.

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Augmented Reality Buch & App

23 Mai

Was ist Augmented Reality?
Kurz: Die Vermischung zwischen realer und virtueller Welt.

Was wird benötigt?
Ein mobiles Endgerät (Smartphone, Tablet) mit aktuellem Betriebssystem und Kamera, ein Augmented Reality Buch und die passende App dazu.

Ab sofort sind in unserer Bibliothek zwei solcher Bücher ausleihbar: iSpace & iT.Rex vom Kosmos Verlag. Auf einer Seite werden eine Bedienungsanleitung und die Systemvoraussetzungen kurz erläutert. Unsere Tests haben gezeigt: Alles klappt ganz einfach und intuitiv.
Augmented Reality Bücher
Sowohl Apple- als auch Android-Nutzer können die App kostenfrei in den entsprechenden Shops herunterladen.

Die Bücher können klassisch genutzt, d.h. gelesen werden und sind kindgerecht präsentiert: Viele Farbbilder und kurz gehaltene Texte. Darüber hinaus gibt es einige gekennzeichnete Seiten, die mit dem Mobilgerät genutzt werden können. Dafür startet man die App auf dem Mobilgerät und hält es über die entsprechenden Seiten. Am Beispiel des iT-Rex Buches sieht das dann so aus:

Dino 1Dino 2Dino 3

Literaturverfilmungen Teil 2

12 Mai

“Das Schicksal ist ein mieser Verräter” ist eins dieser Cross-over Bücher, – sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet: Hazel und Gus treffen im Krankenhaus aufeinander. Sie haben beide Krebs. Sie verlieben sich ineinander und machen sich gemeinsam auf den Weg nach Amsterdam, um dort den Schriftsteller von Hazels Lieblingsbuch zu treffen.

Der deutsche Verlag schreibt über das Buch: ” Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.”

Das Buch stand auf vielen Bestsellerlisten und wurde auch vom Fachpublikum hochgelobt. Am 12. Juni ist Start des gleichnamigen Films von Josh Boone.

Bei uns bekommen Sie Buch, Hörbuch und e-book (über onleihe24.de).

Online-Petition: Für das Recht auf elektronisches Lesen

1 Mai

Blog der Stadtbibliothek Kreuztal:

Vielen Dank an die Büchereizentrale für diese Zusammenfassung. Wir hatten bereits in Facebook darauf hingewiesen und würden uns auch auf diesem Wege über viele Unterschriften freuen!

Ursprünglich veröffentlicht auf Büchereizentrale Niedersachsen...:

Auf die Kampagne „The Right to E-Read haben wir Sie bereits in einem anderen Blogbeitrag hingewiesen.

Aktuell möchten Sie auf die europaweite Online-Petition „Für das Recht auf elektronisches Lesen“ aufmerksam machen, die im Rahmen der EBLIDA Kampagne gestartet wurde. Damit Bibliotheken auch in Zukunft Ihre Kernaufgabe erfüllen können, muss das Urheberrecht angepasst werden!

Zur deutschsprachigen Fassung der Petition folgen Sie bitte diesem Link: www.change.org/en-GB/petitions/für-das-recht-auf-elektronisches-lesen

Forderungen aus der Petition:

• unseren Bibliotheksnutzerinnen und Nutzern die neuesten E-Books, so wie die neuesten gedruckten Bücher, anbieten

• E-Books zu fairen Preisen und angemessenen Konditionen erwerben

• dass alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Einkommen oder anderen Kriterien – vom ungehinderten  Zugang zu E-Books in Bibliotheken profitieren

• dass Autorinnen und Autoren eine faire Vergütung für das Ausleihen  ihrer E-Books erhalten.

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